ELEKTRO POWER

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Themenschwerpunkte

ELEKTRO POWER

PRESSEMITTEILUNG

Teaser Projekte

ELEKTRO POWER

Bild: Fotolia Zur Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms "ELEKTROmobilität: Positionierung der neuen Wertschöpfungskette (ELEKTRO POWER)" Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu übergeordnete Fragen der Elektromobilität. Das Programm unterstützt wertschöpfungsorientierte Ansätze bei der Zell- und Batterieproduktion, dem Leichtbau und der Systemintegration sowie beim Recycling, bei Sicherheitsaspekten und der Normung (einschließlich standardisierter Prüf- und Messmethoden). Die zu diesem Thema eingereichten Vorschläge waren im Dezember 2011 von einem international besetzten Gutachterkreis bewertet worden. Das Förderprogramm ELEKTRO POWER umfasst derzeit insgesamt 10 Verbundvorhaben und einem Fördervolumen von ca. 23 Mio. €. Die Vorhaben laufen in der Regel 3 Jahre und enden spätestens Mitte 2016.


Aktuell: ELEKTRO POWER II

Der Förderwettbewerb „ELEKTRO POWER II: Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“ ist Bestandteil eines umfangreichen Maßnahmenpakets, mit dem das BMWi die im Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität von 2009 beschlossenen Ziele umsetzt.
Zentrales Ziel ist die Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungsketten aus industriepolitischer Sicht. Entsprechend sollen die etablierte Zusammenarbeit von Leitbranchen und Wissenschaft intensiviert und die Vernetzung zwischen den einzelnen Branchen gestärkt werden. Die FuE-Vorhaben sollen dazu beitragen, die Gesamtsystemkosten der Elektromobilität zu verringern, Hürden bei der Industrialisierung der neuen Technologie zu senken, Kaufhemmnisse abzubauen und die Elektromobilität wirtschaftlich in die Energiewende zu integrieren.


Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte), die Beiträge zu folgenden Zielen leisten:

  • Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungskette im Bereich Produktion
    Fördergegenstand sind FuE-Projekte, die Beiträge für eine effiziente, flexible, robuste, zuverlässige und skalierbare Produktion in der Elektromobilität liefern.
  • Elektromobilität als Teil der Energiewende
    Hier sind FuE-Projekte förderfähig, die signifikante Beiträge für sicheres Laden, Messen und Abrechnen leisten können und / oder die Teilnahme von E-Fahrzeugen am Strommarkt ermöglichen. Elektromobilität im künftigen Strommarktdesign wird ebenfalls adressiert.
  • Induktive Ladesysteme im öffentlich zugänglichen Raum
    Neben der normungsvorbereitenden FuE können hier auch Projekte gefördert werden, die auf Energieeffizienz beim Schnellladen zielen oder Verbindung zur Energiewirtschaft und mögliche Geschäftsmodelle beim induktiven Laden als Gegenstand haben. Im Vordergrund stehen höhere Ladeleistungen (größer 11 kW).          

Eine besondere Rolle spielen die Querschnittsthemen „Industrie4.0“, „Normen und Standards“, „Rechtliche Rahmenbedingungen“ und „Vernetzung“.

Ablauf

Zur Auswahl der Projektvorschläge wird ein Ideenwettbewerb durchgeführt. Dieser gliedert
sich in die folgenden vier Phasen:

  • Phase 1 (bis 29. April 2015, 12:00 Uhr; postalische Unterlagen bis 30. April 2015 Posteingang DLR): Erarbeitung und Einreichung von Projektskizzen,
  • Phase 2 (bis 30. Juni 2015): Bewertung und Auswahl der geeignetsten Skizzen zur Förderung unter Einbeziehung unabhängiger Gutachter,
  • Phase 3 (01. Juli 2015 bis 11. September 2015): Antragstellung und ggf. Workshop zur Synergiefindung zwischen den Gewinnern des Wettbewerbs,
  • Phase 4 (ab Mitte September 2015): Prüfung der eingegangenen Anträge und Beginn der Bewilligung; Beginn der Projektdurchführung ab etwa Januar 2016.           

Adressaten des Förderwettbewerbs

Gefördert werden im vorwettbewerblichen Bereich liegende Verbundvorhaben, die die unter „Gegenstand der Förderung“ aufgeführten Themenbereiche bestmöglich abdecken. Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen sowie Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Das Vorhaben ist in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen, die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR genutzt werden.

Auswahlkriterien

Über die Teilnahme an der Fördermaßnahme entscheidet der Wettbewerb. Auf der Grundlage der Projektskizzen werden die geeignetsten Vorhaben durch unabhängige Expertengutachter zur Förderung empfohlen. Die Kriterien für die Auswahl finden sich im Text der Förderbekanntmachung (s.u.)


Ansprechpartner

Beauftragt mit der Durchführung des Wettbewerbs und mit der im Anschluss stattfindenden
Antrags- und Förderphase ist:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Technische Innovationen in der Wirtschaft
Linder Höhe
51147 Köln

Ansprechpartner für Fragen zum Bewerbungsverfahren:

Andre Röttgen
E-Mail: andre.roettgen@dlr.de
Tel.: 02203-601 4077
Fax: 02203-601 2866

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Dr. Christian Bürgel
E-Mail: christian.buergel@dlr.de
Tel.: 030-67055 765



Einreichung

Projektvorschläge müssen über das Internet unter https://www.pt-it.de/ptoutline/application/elektro_power_II eingereicht werden. Dort findet sich auch das elektronische Formular zur Bewerbung und zur Eingabe der Projektskizze. Die Skizze liegt passwortgeschützt auf dem Server des DLR und kann bis zum Ausschreibungsende bearbeitet werden. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Damit eine Online-Bewerbung Bestandskraft erlangt, muss sie bis zum Ausschreibungsende beim DLR schriftlich bestätigt werden.
Zu diesem Zweck können Sie von der Internetseite eine Druckversion Ihrer Projektskizze erstellen und unterschreiben. Bitte beachten Sie, dass für jedes Konsortium nur eine Anmeldung zulässig ist (d.h. die Anmeldung erfolgt projekt-, nicht partnerbezogen). Jeder Partner hat eine entsprechende Interessensbekundung beizufügen. Die Antragsteller sollten bei der Beantragung ihre Betriebsnummer angeben, um die spätere Evaluation des Förderprogramms zu unterstützen (siehe Abschnitt III).

Ausschreibungsende

Die Frist zum Einreichen von Skizzen endet am 29. April 2015 um 12:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wird der Serverzugang geschlossen. Der Ausdruck Ihrer Projektskizze muss vor Schließung des Servers erfolgen! Einsendeschluss für die schriftlichen Bewerbungsunterlagen beim Projektträger ist der 30. April 2015 (Datum des Poststempels). Einreichungen per Fax oder E-Mail werden nicht berücksichtigt!             

Datenschutz

Das DLR speichert die im Projektvorschlag gemachten Angaben in maschinenlesbarer Form. Sie werden zur Vorbereitung des Auswahlprozesses und zur Abwicklung des Projekts verarbeitet. Dabei bleiben die Belange des Daten- und Vertrauensschutzes gewahrt.    

http://www.bmwi.de/DE/Service/ausschreibungen,did=696172.html

Bekanntmachung über die Förderung im Themenfeld „Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“ (ELEKTRO POWER II)